Der Machtkampf beginnt.

Frühstart bei „Ich kann Kanzler!

 

Meine Partei, über die ich am liebsten schreibe, hat es mal wieder getan.

Sie hat wieder einmal einen neuen Kanzler Kandidaten erkoren, den sie als Parteichef aber nicht haben wollte.
Ausschlaggebend für diesen Sinneswandel war der Umstand, dass die Parteizentrale noch eine große Menge Glückwunschkarten und Jubel-Plakate für den vorhergehenden, leider gescheiterten  Kandidaten Schulz eingelagert hatte, die bisher leider nicht zum Einsatz kommen konnten. Ein pfiffiger Sozi erkannte die Gunst der Stunde, um evtl. doch noch die Kosten für das gesamte Jubelmaterial rechtfertigen zu können. Mit einem Federstrich war aus Schulz ganz einfach Scholz geworden.

Das wird endlich mal ein echter Kanzlerkandidat, der nicht gegen Angela Merkel verlieren wird.
Es erscheint allerdings schon etwas merkwürdig, dass die letzten sechs SPD Kanzlerkandidaten allesamt den Anfangsbuchstaben „S“ in ihrem Namen tragen.
Sollten die Kandidaten bewusst nach diesem Kriterium ausgesucht werden, nur weil ihre bisherigen Kanzler seit 1976 Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, auch diesen Anfangsbuchstaben trugen?

Wenn dies so sein sollte, befinden sich die Genossen auf dem falschen Dampfer.

Scharping scheiterte an Kohl.

Kanzler Schröder musste Angela Merkel weichen.

Steinmeier hatte gegen Angela Merkel keine Chance.

Steinbrück half auch keine Fahrradkette gegen Angela.

Schulz erschien als Superstar und versteht seine Niederlage bis heute nicht.

Scholz hat ein Jahr Zeit, sich von seiner Partei fertig machen zu lassen.

Es zeigt sich, dass die Aussichten für den neuen Mann nicht so rosig sind,

wie er sie gerne darstellt.

„Ich will gewinnen!“ Ja was denn sonst? Natürlich will er gewinnen. Das wollte er bei der Wahl zum Parteivorsitz ja schließlich auch und was ist daraus geworden. Seine Partei hat eine Genossen-Doppelspitze gewollt, die ihre Auftritte im Stil einer Muppet-Show absolviert.

Bis zur nächsten Bundestagswahl werden noch heiße Wochen und Monate ins Land gehen, die es für das jetzige Dreigestirn in Covid-19 Zeiten zu überstehen gilt. Sollte das mit Bravur überstanden werden, wird noch immer abzuwarten sein, was die Gegenseite merkellos vorzuweisen hat.

Erst dann wird sich entscheiden, ob aus unserem Wumms-Olaf ein „Kleiner Mann, ganz groß“ wird. Danach wird er zeigen müssen, ob er mit den selbst angehäuften Schuldenbergen fertig wird und uns wieder siegreich aus dem Corona-Desaster herausführen kann.

Ich drücke ihm für diesen Fall beide Daumen!

 

 

 

 

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