Mir san mir

„Grüß Gott Herr Müller!“

freundlich und bescheiden
freundlich und bescheiden

„Warum soll ich denn unsern Hauptsponsor grüssen,
den Kerl kenn ich überhaupt nicht persönlich, was redens denn daher?“

„Mir ist schon klar, dass Sie etwas durcheinander sind, bereits in der vierzigsten Minute ausgewechselt zu werden, passiert Ihnen ja auch nicht alle Tage. Wie ist Ihre Meinung dazu?“

„Lieber Mann, von Fußball scheinst du nicht viel Ahnung zu haben. Vielleicht hast du ja zufällig aufgeschnappt, wie viele Vereine sich um mich reißen. Bei jedem Spiel kommen die Agenten aus allen Richtungen mit ihren dicken Scheckbüchern. Glaubst du, er Pepi wär so bled, mich 90 Minuten spielen zu lassen, damit die meine unheimliche Technik bewundern können? Wenn ich jetzt nicht mehr spiele, ärgern sich die Leut ein Loch in den Hintern. Der Rummenigge will mich ja nicht gehen lassen und der Pepi soll die Leut vergrellen, damit sie ihr Interesse an mir verlieren.“

„Herr Müller, kann es nicht auch sein, dass Sie in letzter Zeit schwach gespielt haben und nicht die Leistung gebracht wurden, die man von Ihnen erwartet?“
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