Jahreswechsel

Prosit Neujahr

 

Ich wünsche allen Mitbürgern einen problemlosen Start in ein erfolgreiches, gesundes und glückliches neues Jahr 2020!

Gestern hat sich wieder eindeutig gezeigt, dass wir mündige Bürger sind, die keinerlei neue Gesetzgebung zum Thema „Umwelt“ benötigen.
Bereits wenige Apelle von vernünftigen Menschen haben ausgereicht, das Verhalten einer großen Zahl von Knallköppen dramatisch zu verändern.
Es wird nun vielfach nicht mehr abgewartet, um 24 Uhr mit geballter Kraft zuzuschlagen, nein, jetzt werden die Raketen und Batterien wohldosiert bereits ab 16.00 Uhr (für die Kinderchen) gezündet. Ein Hochgenuss für Mensch und Tier.

Ich finde es prima, dass wir das alte Jahr feuchtfröhlich verabschieden und das neue Jahr in netter Gesellschaft begrüßen. Auch ein paar Feuerwerkskörper sollten schon zur Jahreswende die Freude zum Ausdruck bringen dürfen. Zu meiner Zeit, als die Raketen nur einzeln gezündet werden konnten, bewegte sich die Knallerei in Grenzen. Heute wird mit einer Zündschnur ein Dauerfeuer gestartet, dass man glauben könnte, ein Krieg wäre ausgebrochen. Mit offenem Mund wird dann darauf gewartet, die nächste Batterie zünden zu können. Zufriedenheit kehrt erst dann wieder ein, wenn der Großeinkauf des Vortages verballert ist.

Über unser Baller-Vergnügen sind hauptsächlich die Hersteller und Vertreiber der Pyrotechnik erfreut. Ganze 133 Millionen Euro werden allein in Deutschland innerhalb weniger Stunden in die Luft gejagt. Auf die Umweltbelastungen möchte ich erst gar nicht eingehen, dafür haben wir ja Greta.

Unser geliebter Staat ist doch zur Vermeidung von Verboten immer wieder gerne bereit, in verschiedenen Bereichen regulierend einzugreifen. Dabei kommen ihm dann Steuererhöhungen sehr gelegen (siehe CO2 Steuer)
Auf dem Gebiet der Feuerwerkskörper hätte er jetzt die Möglichkeit, einmal richtig zuzuschlagen. Wenn er die zahlreichen Batterie-Varianten mit einer derartigen Steuer belegen würde, dass den Knallern die Lust auf einen Kauf vergehen würde, wäre der Schritt in die richtige Richtung erfolgt.

Ein solcher Schritt würde unserer Umwelt, unseren Wild- und Haustieren als auch unseren Ohren ausgezeichnet entgegenkommen.

BonBon 2020

Unsinn des Jahres

Ich freue mich wahnsinnig auf das kommende Jahr 2020.
Endlich ist es nach Meinung unserer Korinthenkacker und Erbsenzähler gelungen, auch die letzten Steuerschlupflöcher, aller Einzelhändler, die mit einem Registrier Kassensystem arbeiten, durch eine Bon Ausgabepflicht zu schließen.
Wer so etwas annimmt, befindet sich auf dem Holzwege, er sollte öfter mal selbst zum Bäcker, Metzger oder zum Wochenmarkt gehen.
Unser Verkaufspersonal ist doch in der Regel schon lange auf eine elektronische Registrierkasse angewiesen. Wer ist denn heute noch in der Lage, ohne Kasse den Preis für  zwei unterschiedliche Artikel im Kopf zu ermitteln, oder gar das richtige Rückgabegeld zu errechnen.
Der Umsatz ist in jedem Fall nachweisbar registriert. Warum muss denn dann noch dem Kunden ein Stück Papier aufgezwungen werden, obwohl er es überhaupt nicht haben möchte und auch nicht nehmen muss?
Welch fiskalische Beweiskraft hat ein Kassenbon, der im Müll oder in der Tasche der Kunden landet?

Seltsamerweise bleiben Kleinstunternehmer und Schausteller von diesem Bürokratenirrsinn unberührt, weil sie ein offenes Kassensystem (Hosentasche) praktizieren. Wenn unsere Regierung meint, noch nicht genug Steuern abzocken zu können, besteht doch gerade bei dieser Gruppe die Möglichkeit der Steuermanipulation.
Allerdings wird dieses heiße Eisen nicht gerne aufgegriffen.
Ich möchte bei meinem nächsten Weihnachtsmarkt-Besuch  einmal erleben, dass zu jeder Glühweinbestellung ein Bon ausgegeben werden müsste, oder jede Bratwurst in einen Kassenbon gewickelt würde.

Um mich gründlich auf die neue Gesetzgebung vorzubereiten, habe ich mir als Verbraucher bereits jetzt einige Umzugskartons beschafft, um meine Einkaufbons numerisch zu sammeln, um sie am Ende des Jahres dem Finanzamt zur Verfügung zu stellen. Es wäre schade, wenn wir unsere Staatsbeamten nicht in ihrer Kontrollfunktion unterstützen würden.

Mir ist jetzt endlich auch klar geworden, warum sich bei unserem Finanzminister ein permanentes Grinsen im Gesicht etabliert hat. Meine Mundwinkel wären auch ständig im oberen Bereich, wenn ich mich mit derartigem Pipifax beschäftigen müsste.

Abstecher in die Vergangenheit

Nach monatelanger Auszeit möchte ich mich heute wieder einmal zu Wort melden, nicht als Nörgeler, sondern als glücklicher Vater und Opa, dem ein Herzenswunsch von seinen Kindern erfüllt worden war.
Mein 75. Geburtstag wurde zum Anlass genommen, Oma und Opa eine Reise nach Andalusien zu spendieren, in die Region, in der wir von 1995 bis 2004 bereits 10 glückliche Jahre unseres Lebens verbringen durften.
Nach Einschätzung unserer Nachkömmlinge konnten wir ntürlich diese gewaltige Reise nicht ohne Aufsicht und Betreuung antreten. Unter dem Vorwand, endliche einmal mehr Zeit mit uns verbringen zu wollen, bekamen wir einen männlichen und einen weiblichen Begleitschutz. „Abstecher in die Vergangenheit“ weiterlesen

Mindestlöhner

Lobgesang!

Liebe Genossin Andrea N.
Bevor Sie als ehemaliger Schutzengel der Arbeitslosen und Geringverdiener und derzeitige Anführerin der Ätschi Bätschi Bundestagsfraktion, auch noch den viel geliebten Thron Ihrer Partei besteigen dürfen, hier noch ein paar Worte zu Ihrem bisherigen, segensreichen Treiben.

Es ist Ihnen und Ihrem Team zugegebenermaßen das Jahrhundertwerk gelungen, in Deutschland gegen zahlreiche Widerstände einen flächendeckenden Mindestlohn von € 8,50, derzeit von € 8,84 durchzusetzen.  Diese Aktion hat sicherlich den Mitarbeitern einiger weniger Branchen große Freude bereitet, weil sich ihr bisher mickriger Lohn in einen nunmehr weniger mickrigen Lohn verändert hat. Bei einer 38 Stundenwoche kann somit immerhin ein Bruttolohn von ca. € 1.455,00 erreicht werden. Diese Summe entspricht schon fast der Vergütung, die einem Minister vom deutschen Steuerzahler für drei Arbeitstage zur Verfügung stellt wird. Da lacht das Herz eines jeden Geringverdieners. „Mindestlöhner“ weiterlesen

Mein Amazon

Nichts geht über gute Partner

Gestern bin ich im Umgang mit der Firma Amazon, die ich übrigens sehr  für ihr normalerweise kulantes Verhalten gegenüber ihren Kunden und wegen des schnellen Liefersystems schätze, leider um eine negative Erfahrung bereichert worden.

Seit einigen Monaten bin ich mit meiner Webseite und diesem Blog, Teilnehmer am Amazon Partnerprogramm, um mit Hilfe eines Werbebanners, durch meine Online-Auftritte Produktwerbung für Amazon zu betreiben. Gedacht war diese Aktion eigentlich dafür, der Finanzierung dieses Blogs zu dienen.
Verständlicherweise habe ich meiner Familie, meinen Freunden und allen übrigen Bekannten dies mitgeteilt und sie gebeten, ihre Amazon-Bestellungen nur noch über meinen Link abzuwickeln, was dann auch einige Male nachweislich geschah.
Trotzdem konnte ich zu meinem Erstaunen keinerlei erwartete Werbekostenzuschüsse in meinen Abrechnungen finden.
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