Wertschätzung u. Verramschung

Liebe Frau Ministerin,

In Ihrem Amt ist es sehr lobenswert, sich der Forderung Ihrer Landwirtschaftsgemeinde nach mehr Wertschätzung ihres Berufes und ihrer Produkte, anzuschließen. Dies wird von Ihren Wählern auch nicht anders erwartet.
Allerdings sollten Sie erkennen, dass es bei Ihrer Klientel in der Hauptsache darum geht, dass insbesondere ihre Tierprodukte, aus der Sicht der Erzeuger, unterbezahlt werden. In diesem Punkt sollten sich die Herrschaften mal an die eigene Nase fassen und werden feststellen, dass sie sich selbst die Schuld an dieser Situation geben müssen.

Wir leben nun mal allesamt in einem System der freien Marktwirtschaft, in dem sich Preise aufgrund von Angebot und Nachfrage ergeben. Den Landwirten muss doch einleuchten, dass bei der derzeitigen Massentierhaltung und dem damit verbundenen Überangebot an Fleisch, ein Preisverfall nicht ausbleiben kann.
Das gleiche Problem entsteht doch beim Anbau von Obst und Gemüse. Hier werden jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel vernichtet, nur damit die Preise stabil gehalten werden können, Das ist eine Schande wenn man bedenkt, dass auf anderen Kontinenten Millionen Menschen verhungern. „Wertschätzung u. Verramschung“ weiterlesen

Organspende

Neue Ideen sind gefragt

Die bisherigen Erfahrungen mit unserem derzeitigen Organspende-Gesetz haben deutlich gezeigt, dass die Spende Bereitschaft bei Weitem nicht ausreicht, den Organbedarf in unserem Lande nur annähernd zu decken.
Dieser Zustand wird sich auch ganz sicher nicht durch das neue, vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Organspende ändern.
Der weichgespülte, bereits verabschiedete Gesetzesentwurf sieht vor, alle Bürger direkter anzusprechen.

Wer ab 16 Jahren einen Personalausweis beantragt, ihn nach zehn Jahren verlängert oder sich einen Pass besorgt, soll auf dem Amt Info-Material bekommen. Beim Abholen soll man sich auch schon direkt vor Ort in ein neues Online-Register eintragen können – mit Ja oder Nein, Änderungen jederzeit möglich.
Auch die Hausärzte sollen künftig eine größere Rolle bei der Suche nach freiwilligen Organspendern spielen. Sie sollen Patienten bei Bedarf alle zwei Jahre über Organspenden informieren und zum Eintragen ins Register ermuntern.

Hintergedanke bei dieser Form der Organ-Werbung ist meiner Meinung nach die Hoffnung, dass labile Menschen vor dem Gemeindeamt oder dem Hausarzt nicht zugeben möchten, keine Organe spenden zu wollen.  Allerdings wird diesen Personen ja gesetzlich zugesichert, ihre Spontanentscheidung jederzeit wieder zu revidieren.
Was also soll mit dieser Neuregelung gewonnen werden?

Unsere Politiker haben wieder einmal so lange diskutiert, bis sie einen Weg gefunden hatten, keiner Wählergruppe auf die Füße zu treten.
Warum ist kein Volksvertreter bereit, einmal gegen den Strom zu schwimmen und neue Wege einzuschlagen?

Es müsste doch möglich sein, den Menschen klipp und klar zu erklären, dass sie im eigenen Ernstfall nur dann ein Austauschorgan bekommen können, wenn sie sich bereits vorher selbst als Organspender gemeldet haben. Diese Aussage wird vielen Menschen nicht gefallen. Man sollte aber bedenken, dass bei der derzeitigen Situation -geringe Spendenbereitschaft, riesiger Bedarf an Organen-, ein solcher Schritt unbedingt erforderlich sein wird. Allerdings wird sich kein Politiker an diesem heißen Eisen die Finger verbrennen wollen.

Der Grundsatz der Zukunft müsste lauten:
Wer etwas zu seiner Lebensrettung von einem anderen erwartet, mss auch bereit sein, selbst etwas von sich den anderen zu geben!
Niemand kann im Lotto gewinnen, ohne vorher gespielt zu haben!

Unter diesen gesetzlichen Voraussetzungen würde die Bereitschaft zur freiwilligen Organspende sicherlich sprunghaft ansteigen, weil kaum einer im Bedarfsfall auf ein lebenspendendes Organ verzichten möchte.

Deine Organe werden im Himmel nicht mehr benötigt,
auf der Erde werden sie dringend gebraucht!

Kurztrip an den Bosporus

Istanbul ist eine Reise wert!

                                                          Galata-Brücke bei Nacht!
                   Oberhalb: Straßenverkehr und eine Menge Angler, unterhalb: diverse Lokale

Wie bereits im Vorjahr hat auch diesmal der jüngere Teil meiner Familie den Wonnemonat Mai dazu genutzt, gemeinsam mit meiner Frau und mir als Kulturbanausen, zu einem Kurzurlaub in die türkischen Kleinstadt Istanbul, (mit knapp über 15 Millionen Einwohner) zu starten.
Ich kann nur jedem empfehlen, der eigentlich regelmäßig die allseits beliebten türkischen Badeorte mit seiner Anwesenheit beglückt, unbedingt auch einmal ein paar Tage für Istanbul, der Stadt, welche die Nahtstelle  zwischen Europa und Asien bildet, einzuplanen.
Neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten wie z.B. der blauen Moschee mit ihren 6 Minaretten, dem Topkapi Palast aus dem 15. Jahrhundert und der Hagia Sophia, einem Museum innerhalb einer byzantinischen Basilika gibt es weitere, zahlreiche Orte, über die man nur staunen kann.
Istanbul, das ehemalige Konstantinopel, ist mit seinen Kulturschätzen jederzeit eine Reise wert.

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Jogis Faschingsstreich!

 

Bundestrainer Joachim Löw setzt seinen Jugendstil fort – und wird dafür belohnt. Süle, Kimmich und Gnabry stehen für das Team der Zukunft. „Es sind Spieler, die dauerhaft das Gerüst bilden können.“

Dieser Artikel war bereits am 17.11.2018 der Abendzeitung und in Focus-Online zu lesen. Weshalb also heute diese Aufregung in den deutschen Medien über einen Austausch der Akteure?

Nachdem sich eine große Zahl der deutschen Medien über eine sicherlich nicht leichtfertig getätigte Entscheidung unseres Fußball-Jogis hinreichend in jeder Richtung aufgeregt hat, möchte auch ich meinen Senf dazugeben.
Was ist eigentlich so Ungeheuerliches passiert?
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Querulantenverein!

Das wäre sicherlich die bessere Lösung gewesen!

Ein unerfüllter Traum!

in den politischen Charts hat es die viel geschmähte AFD gemäß neuster Umfrage auf einen Spitzenplatz (Top 3) geschafft, ohne selbst etwas Positives dazu beigetragen zu haben. Das muß sie auch nicht, denn sie hat ja schließlich ihre Gehilfen innerhalb von Union und SPD.
Die Regierungsparteien fragen sich zum wiederholten Mal ganz erschrocken: „Wie ist das denn möglich, was müssen wir tun, um diesen Trend zu stoppen?“
Die Antwort liegt eigentlich klar auf der Hand!

Diese Groko wird in der jetzigen Besetzung und dem derzeitigen Regierungsstil keinen Blumentopf mehr bei der Bevölkerung gewinnen können.
Für jedermann ist klar erkennbar, dass keine der regierenden Parteien zum Wohle des Volkes agiert, sondern nur noch darauf bedacht ist, die notdürftig zusammengeschusterte Koalition zu retten, um damit auch ihre Pöstchen sicher über die Legislaturperiode zu schaukeln.
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