Neuer Job

Amazons Auskunftei

Es erscheint mir eigentlich recht traurig, dass ein so umsatzschwacher Konzern wie Amazon, bereits seit Jahren auf die aktive Mitarbeit seiner Kunden angewiesen ist.
Zu diesem Mitarbeiterstab bei Amazon-Answers gehöre auch ich seit langer Zeit als Berater, wobei ich allerdings noch nie einen Gehaltsscheck empfangen durfte.

Aufgefallen ist mir mein Beratertalent dadurch, dass ich meinem
Enkel vor Jahren ein elektronisches Spielzeug zu Weihnachten geschenkt habe, dass ich allerdings selbst niemals in Aktion zu Gesicht bekommen habe.
Trotzdem erhalte ich seit dieser Zeit regelmäßig Produktanfragen von allen möglichen Amazon-Kunden übermittelt, die Details zu diesem Spielzeug wissen möchten.
Mittlerweile trudeln regelmäßig diverse Anfragen zu allen möglichen Artikeln bei mir zur Beantwortung ein.
Meine Berufsbezeichnung für meine ehrenamtliche Tätigkeit bei Amazon lautet „Rezensent“.
Als Solcher erwartet man von mir Produktbeurteilungen zu Artikeln, die ich irgendwann einmal gekauft habe und die einem Neukunden bei seiner Kaufentscheidung behilflich sein sollen.
In solchen Fällen bekomme ich eine Anfrage zum Produkt per eMail mit einem klein gedruckten Anhang:

Wir werden Ihnen nicht häufiger als einmal alle zwei Wochen, und wahrscheinlich noch viel seltener, Kundenfragen senden. Wenn dies zu häufig ist, können Sie hier klicken, um sich abzumelden.Wenn Amazon-Kunden Fragen zu einem Produkt haben, helfen wir ihnen, von anderen Kunden schnell vertrauenswürdige Antworten zu erhalten.

Demnach wären Amazon Antworten nicht vertrauenswürdig?

Wieder einmal eine der tollen Ideen eines amerikanischen Großkonzerns, die Beantwortung der Kunden-/Produktanfragen auf den bereits bestehenden Kundenstamm abzuwälzen.
Jeder Rezensent wird in den Stand eines ehrenamtlichen Mitarbeiters erhoben. Herzlichen Glückwunsch!

 

Ratlos

Handel im Wandel

Als ehemaliger Mitarbeiter des Kaufhof-Konzerns schlendere ich auch heute noch gerne, gemeinsam mit meiner Frau, durch die GALERIA Kaufhof-Karstadt, verbunden mit einem Besuch in der schönen Stadt Oldenburg.
Wir haben über Jahre hinweg beobachten müssen, wie sehr sich das Unternehmen aus unserer Sicht negativ verändert hat. Trotz aller Umbauten und optisch verschönernden Maßnahmen lässt sich die Entwicklung zum Ramschladen nicht verbergen.

Wie allgemein bekannt, hat der Konzern erhebliche Schwierigkeiten, an vielen Standorten seine Daseinsberechtigung im Einzelhandel zu behaupten. Die derzeitige Corona Krise wird von der Firmenleitung sehr gerne dazu genutzt, als Begründung für stark zurückgehende Umsatzzahlen hinzuhalten.

Ehrlicherweise sollten sich diese Herrschaften einmal eingestehen, dass diese Probleme bereits seit einigen Jahren bestehen, als an Covid-19 noch nicht zu denken war. Trotzdem wird jetzt versucht, sich dem allgemeinen Trend anzuschließen und die Pandemie für das Sterben der Kaufhäuser verantwortlich zu machen.
Jetzt wird eindeutig die Chance gewittert, einem Sterbenden noch auf Kosten der Steuerzahler die letzte Ölung verpassen zu können.
Hier wären allerdings Hilfeleistungen gleichzusetzen mit dem Sprichwort: „Perlen vor die Säue werfen“

Meines Erachtens gehört die Zeit der großen Warenhausketten der Vergangenheit an. Der permanente Personalabbau, fehlende Beratung und mangelhafter Service haben dazu geführt, dass sich der Kunde verstärkt dem Online-Handel zugewandt hat. Wer zusätzlich eine vernünftige Produktberatung haben möchte, der wendet sich an seinen Fachhandel vor Ort.

Ich habe immer geglaubt, dass ein Unternehmen wie Kaufhof-Karstadt in schlechten Zeiten alles daransetzen würde, seinen Kundenstamm unter allen Umständen zu halten. Leider hat mir mein letzter Besuch vor wenigen Tagen gezeigt, dass jegliches Fingerspitzengefühl, selbst bei den kleinsten Lapalien total fehlt und dass die noch verbliebenen Kunden vor den Kopf gestoßen werden.

Seit Jahren benutze ich für meinen Einkauf aus Bequemlichkeit das gebührenpflichtige Kaufhof Parkhaus. Das Unternehmen hat immer deutlich gemacht, dass seine Kunden jeweils innerhalb der ersten Stunde einen Preisvorteil gegenüber einem Fremdparker haben. Als Kundennachweis dient ein Automatenchip, der an der Kasse aktiviert wird.
Meine Frau kaufte sich letzte Woche im Kaufhof ein paar Laufschuhe und musste nach Abzug eines Personalrabattes noch ca, 35,00 € zahlen. Natürlich legte sie der Kassiererin nichtsahnend den Parkhaus Chip zur Aktivierung des Kundenrabattes vor. Reaktion der Kassiererin (Corona-Heldin): „Das machen wir nur noch bei Käufen ab 50 Euro!“

Eine sehr wirksame Maßnahme zur Kundenbindung und um einer drohenden Insolvenz entgegen zu treten. In der Geschäftsleitung scheint man der Meinung zu sein, dass der Konzern wohl nur noch über die Parkgebühren zu retten sein dürfte.
In einem ehemals stolzen Unternehmen schreitet der Verfall weiter fort.
Dieser Umstand stimmt mich als ehemaligen Mitarbeiter sehr traurig!

Nachdem jetzt bekannt geworden ist, dass der Konzern insgesamt 62 Filialen kurzfristig schließen wird, das Oldenburger Haus jedoch noch vorläufig von einer derartigen Maßnahme verschont bleibt kann man nur hoffen, dass die Geschäftsleitung endlich zu einem vernünftigen Konzept zurück findet und die noch verbliebenen Arbeitsplätze erhalten bleiben.

 

 

Einfach ärgerlich

 

So sollte es eigentlich nicht sein!

Ich bin zwar kein großer Handy-Fan, schaue aber gerne auf Facebook, was mir meine Freunde zu berichten haben und benutze regelmäßig WhatsApp, um Kontakt zu meinen Kindern und Freunden zu halten. Weil mir die Werbung über ein neues Chinesisches Smartphone damals sehr gut gefiel, habe ich mir deshalb zu Weihnachten 2018 ein neues Smartphone P20 lite von Huawei gegönnt.
Genau ein Jahr lang war ich mit meinem neuen Gerät äußerst zufrieden. Im Dezember 2019 allerdings, begann mein Handy dann urplötzlich zu spinnen.
Im Stand-by-Modus schaltete das Gerät selbständig aus und fuhr nach einer gewissen Zeit selbständig wieder hoch und verlangte ständig die Entsperrung der SIM-Karte. Dieser Vorgang passierte nicht einmal, sondern immer wieder, bis zur vollständigen Entleerung des Akkus. „Einfach ärgerlich“ weiterlesen

Chreck 24

Energie-Anbieterwechsel

Nach über 10 Jahren Kundentreue habe ich mich vor 2 Jahren dazu durchgerungen, es meinen Bekannten gleich zu tun und einen neuen, preiswerteren Energieversorger ausfindig zu machen.
Natürlicherweise wendet man sich in diesem Fall an die hochgelobten Spezialisten Check 24 oder Verivox.

Aus der Vergleichsliste von Check 24 habe ich mir eine hessische Firma ausgesucht, die mir das bot, was ich mir von einem Wechsel erhofft hatte. Dazu gehörten eine annehmbare Wechselprämie und niedrigere Verbrauchspreise als bisher.
Meine Freude über diesen Wechsel währte allerdings nicht lange. Zum Ende des Jahres wurde mir für die Folgezeit eine drastische Preiserhöhung angekündigt und um eine Jahresabrechnung zu bekommen, musste ich regelrecht betteln und winseln.

Diese Behandlung war der Auslöser für einen erneuten Wechsel.
Nach kurzer Suche fand ich schließlich ein Münchner Unternehmen, welches mir von Check 24 wärmstens empfohlen wurde. Wie gewöhnlich entschied ich mich dafür, die vom Versorger festgelegten Abschlagszahlungen in voller Höhe zu akzeptieren, weil ich mich dann in der Regel auf eine üppige Rückzahlung einstellen konnte.
Die Versorgung erfolgte im Jahr 2018 völlig problemlos. Bedingt durch den langen, ungewöhnlich warmen Sommer, konnte ich mich über einen geringen Gasverbrauch freuen und auf eine positive Abrechnung hoffen.

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Abonnenten-Verarsche

 

Achtung unlauterer Wettbewerb!

So schaut jemand, der einer Werbekampagne der „Funke direkt GmbH“ auf den Leim gegangen ist.

Warum werden eure Kunden
so veräppelt?

Ich hätte niemals geglaubt, dass ich in meinem Alter und mit meiner Lebenserfahrung noch einmal so richtig auf die Schippe genommen werde. Ich muß dazu erklären, dass meine Frau und ich seit Jahren regelmäßig alle 14 Tage unsere Fernsehzeitung im nahegelegenen Supermarkt gekauft haben. Obwohl es sicherlich einfacher scheint, sich die Zeitungen ins Haus liefern zu lassen, gehört es nicht zu unserer Lebensweise, Zeitschrift zu abonnieren. Wir mögen keine langfristigen, vertraglichen Bindungen an irgendwelche Verlage.
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