Europa am Ende?

Wohin führt der Weg der Europäer?

Ich höre immer wieder von unseren Politikern, dass wir eine Gemeinschaft der Werte sind! Welche Werte sind mit diesen Sprüchen denn gemeint?
Wären diese Floskeln ernst gemeint, so würde es niemals zu diesen unmenschlichen Bedingungen in den Flüchtlingslägern Griechenlands und andernorts kommen können.

Wo bleibt denn die menschliche Solidarität von der immer dann gesprochen wird, wenn wieder einmal etwas schreckliches innerhalb der Grenzen Europas passiert ist?
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Hauptstadt Flair

City Trip

In der letzten Woche haben wir es endlich geschafft, unser bereits 20 Monate altes Weihnachtsgeschenk einzulösen. Unsere Kinder hatten meiner Frau und mir, einen dreitägigen Städtetrip nach Wahl geschenkt.

Nach längerer Überlegung hatten wir uns schließlich für eine Fahrt mit dem Auto nach Berlin entschieden. Vor diesem Entschluss war von einer geplanten Großdemonstration gegen die Corona-Politik der Bundesregierung am Brandenburger Tor noch keine Rede.

Wir hatten uns für ein Hotel, im nicht ganz so feinen Ortsteil Moabit/Bezirk Mitte entschieden. Eine bezahlbare Gegend im Multikulti-Eck, unmittelbar an der Spree gelegen.
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Neuer Job

Amazons Auskunftei

Es erscheint mir eigentlich recht traurig, dass ein so umsatzschwacher Konzern wie Amazon, bereits seit Jahren auf die aktive Mitarbeit seiner Kunden angewiesen ist.
Zu diesem Mitarbeiterstab bei Amazon-Answers gehöre auch ich seit langer Zeit als Berater, wobei ich allerdings noch nie einen Gehaltsscheck empfangen durfte.

Aufgefallen ist mir mein Beratertalent dadurch, dass ich meinem
Enkel vor Jahren ein elektronisches Spielzeug zu Weihnachten geschenkt habe, dass ich allerdings selbst niemals in Aktion zu Gesicht bekommen habe.
Trotzdem erhalte ich seit dieser Zeit regelmäßig Produktanfragen von allen möglichen Amazon-Kunden übermittelt, die Details zu diesem Spielzeug wissen möchten.
Mittlerweile trudeln regelmäßig diverse Anfragen zu allen möglichen Artikeln bei mir zur Beantwortung ein.
Meine Berufsbezeichnung für meine ehrenamtliche Tätigkeit bei Amazon lautet „Rezensent“.
Als Solcher erwartet man von mir Produktbeurteilungen zu Artikeln, die ich irgendwann einmal gekauft habe und die einem Neukunden bei seiner Kaufentscheidung behilflich sein sollen.
In solchen Fällen bekomme ich eine Anfrage zum Produkt per eMail mit einem klein gedruckten Anhang:

Wir werden Ihnen nicht häufiger als einmal alle zwei Wochen, und wahrscheinlich noch viel seltener, Kundenfragen senden. Wenn dies zu häufig ist, können Sie hier klicken, um sich abzumelden.Wenn Amazon-Kunden Fragen zu einem Produkt haben, helfen wir ihnen, von anderen Kunden schnell vertrauenswürdige Antworten zu erhalten.

Demnach wären Amazon Antworten nicht vertrauenswürdig?

Wieder einmal eine der tollen Ideen eines amerikanischen Großkonzerns, die Beantwortung der Kunden-/Produktanfragen auf den bereits bestehenden Kundenstamm abzuwälzen.
Jeder Rezensent wird in den Stand eines ehrenamtlichen Mitarbeiters erhoben. Herzlichen Glückwunsch!

 

Der Machtkampf beginnt.

Frühstart bei „Ich kann Kanzler!

 

Meine Partei, über die ich am liebsten schreibe, hat es mal wieder getan.

Sie hat wieder einmal einen neuen Kanzler Kandidaten erkoren, den sie als Parteichef aber nicht haben wollte.
Ausschlaggebend für diesen Sinneswandel war der Umstand, dass die Parteizentrale noch eine große Menge Glückwunschkarten und Jubel-Plakate für den vorhergehenden, leider gescheiterten  Kandidaten Schulz eingelagert hatte, die bisher leider nicht zum Einsatz kommen konnten. Ein pfiffiger Sozi erkannte die Gunst der Stunde, um evtl. doch noch die Kosten für das gesamte Jubelmaterial rechtfertigen zu können. Mit einem Federstrich war aus Schulz ganz einfach Scholz geworden.

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Ratlos

Handel im Wandel

Als ehemaliger Mitarbeiter des Kaufhof-Konzerns schlendere ich auch heute noch gerne, gemeinsam mit meiner Frau, durch die GALERIA Kaufhof-Karstadt, verbunden mit einem Besuch in der schönen Stadt Oldenburg.
Wir haben über Jahre hinweg beobachten müssen, wie sehr sich das Unternehmen aus unserer Sicht negativ verändert hat. Trotz aller Umbauten und optisch verschönernden Maßnahmen lässt sich die Entwicklung zum Ramschladen nicht verbergen.

Wie allgemein bekannt, hat der Konzern erhebliche Schwierigkeiten, an vielen Standorten seine Daseinsberechtigung im Einzelhandel zu behaupten. Die derzeitige Corona Krise wird von der Firmenleitung sehr gerne dazu genutzt, als Begründung für stark zurückgehende Umsatzzahlen hinzuhalten.

Ehrlicherweise sollten sich diese Herrschaften einmal eingestehen, dass diese Probleme bereits seit einigen Jahren bestehen, als an Covid-19 noch nicht zu denken war. Trotzdem wird jetzt versucht, sich dem allgemeinen Trend anzuschließen und die Pandemie für das Sterben der Kaufhäuser verantwortlich zu machen.
Jetzt wird eindeutig die Chance gewittert, einem Sterbenden noch auf Kosten der Steuerzahler die letzte Ölung verpassen zu können.
Hier wären allerdings Hilfeleistungen gleichzusetzen mit dem Sprichwort: „Perlen vor die Säue werfen“

Meines Erachtens gehört die Zeit der großen Warenhausketten der Vergangenheit an. Der permanente Personalabbau, fehlende Beratung und mangelhafter Service haben dazu geführt, dass sich der Kunde verstärkt dem Online-Handel zugewandt hat. Wer zusätzlich eine vernünftige Produktberatung haben möchte, der wendet sich an seinen Fachhandel vor Ort.

Ich habe immer geglaubt, dass ein Unternehmen wie Kaufhof-Karstadt in schlechten Zeiten alles daransetzen würde, seinen Kundenstamm unter allen Umständen zu halten. Leider hat mir mein letzter Besuch vor wenigen Tagen gezeigt, dass jegliches Fingerspitzengefühl, selbst bei den kleinsten Lapalien total fehlt und dass die noch verbliebenen Kunden vor den Kopf gestoßen werden.

Seit Jahren benutze ich für meinen Einkauf aus Bequemlichkeit das gebührenpflichtige Kaufhof Parkhaus. Das Unternehmen hat immer deutlich gemacht, dass seine Kunden jeweils innerhalb der ersten Stunde einen Preisvorteil gegenüber einem Fremdparker haben. Als Kundennachweis dient ein Automatenchip, der an der Kasse aktiviert wird.
Meine Frau kaufte sich letzte Woche im Kaufhof ein paar Laufschuhe und musste nach Abzug eines Personalrabattes noch ca, 35,00 € zahlen. Natürlich legte sie der Kassiererin nichtsahnend den Parkhaus Chip zur Aktivierung des Kundenrabattes vor. Reaktion der Kassiererin (Corona-Heldin): „Das machen wir nur noch bei Käufen ab 50 Euro!“

Eine sehr wirksame Maßnahme zur Kundenbindung und um einer drohenden Insolvenz entgegen zu treten. In der Geschäftsleitung scheint man der Meinung zu sein, dass der Konzern wohl nur noch über die Parkgebühren zu retten sein dürfte.
In einem ehemals stolzen Unternehmen schreitet der Verfall weiter fort.
Dieser Umstand stimmt mich als ehemaligen Mitarbeiter sehr traurig!

Nachdem jetzt bekannt geworden ist, dass der Konzern insgesamt 62 Filialen kurzfristig schließen wird, das Oldenburger Haus jedoch noch vorläufig von einer derartigen Maßnahme verschont bleibt kann man nur hoffen, dass die Geschäftsleitung endlich zu einem vernünftigen Konzept zurück findet und die noch verbliebenen Arbeitsplätze erhalten bleiben.