Sylvester 2020

 

Gastbeitrag vom Hausfreund

Stellvertretend für alle Haus- und Wildtiere bedanke ich mich bei der Mehrzahl der Menschen für ein vorbildliches Verhalten zum diesjährigen Sylvester.

Wir wissen alle sehr zu schätzen, dass ihr in diesem Jahr zum Jahreswechsel rücksichtsvoller mit uns umgegangen seid, als in den Jahren zuvor. Uns ist schon klar, dass wir dies in erster Linie dem Corona-Monstervirus zu verdanken haben. Die zahlreichen Apelle eurer Anführer haben doch dazu beigetragen, dass auch wir ohne geplatzte Trommelfelle ins neue Jahr kommen durften.

Wie nicht anders zu erwarten, fand sich trotz aller vernünftigen Argumente von verantwortungsbewussten Fachleuten wieder ein Haufen sozialneutraler Knallköppe, die es nicht lassen konnten, mit möglichst viel Getöse das alte Jahr zu verabschieden und das Neue zu begrüßen.
Hierüber haben sich vor allem Schmuggler und Drogendealer gefreut. Denen wurde in diesem Jahr ein konkurrenzloser Verkauf ihrer Schwarzmarkt Artikel ermöglicht. „Sylvester 2020“ weiterlesen

Donald der Faktenschreck

Heute muß ich mir endlich mal den Frust von der Seele reden. Dazu reicht mir mein Twitter-Account ganz sicher nicht mehr aus.

Ich habe langsam das Gefühl, dass mich der alte Sleepy Joe endgültig vom Hof jagen möchte und nur noch nicht so richtig weiß, wie er das anstellen soll. Der alte Leisetreter soll nur nicht glauben, dass ich ihm freiwillig das Zepter übergeben werde.
Mich interessiert es mittlerweile auch nicht mehr, wie und womit er seine angeblichen Stimmen erschwindelt hat. Wahrscheinlich hat er mir mein Rezept von vor vier Jahren geklaut. Damals war ich noch mehr auf Zack als derzeit. Sicherlich ist das eine Folge meiner Glasfaser-Frisur, die dazu führt, dass wichtige Bereiche unterhalb meiner Kopfhaut langsam aber sicher zu vertrocknen beginnen.
Eigentlich hatte ich ja damit gerechnet, dass die von mir gesponserten Gerichte den alten Mann zum Tempel jagen würden. Leider habe ich erkennen müssen, dass auch die Justiz mich nicht mehr versteht. „Donald der Faktenschreck“ weiterlesen

Europa am Ende?

Wohin führt der Weg der Europäer?

Ich höre immer wieder von unseren Politikern, dass wir eine Gemeinschaft der Werte sind! Welche Werte sind mit diesen Sprüchen denn gemeint?
Wären diese Floskeln ernst gemeint, so würde es niemals zu diesen unmenschlichen Bedingungen in den Flüchtlingslägern Griechenlands und andernorts kommen können.

Wo bleibt denn die menschliche Solidarität von der immer dann gesprochen wird, wenn wieder einmal etwas schreckliches innerhalb der Grenzen Europas passiert ist?
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Hauptstadt Flair

City Trip

In der letzten Woche haben wir es endlich geschafft, unser bereits 20 Monate altes Weihnachtsgeschenk einzulösen. Unsere Kinder hatten meiner Frau und mir, einen dreitägigen Städtetrip nach Wahl geschenkt.

Nach längerer Überlegung hatten wir uns schließlich für eine Fahrt mit dem Auto nach Berlin entschieden. Vor diesem Entschluss war von einer geplanten Großdemonstration gegen die Corona-Politik der Bundesregierung am Brandenburger Tor noch keine Rede.

Wir hatten uns für ein Hotel, im nicht ganz so feinen Ortsteil Moabit/Bezirk Mitte entschieden. Eine bezahlbare Gegend im Multikulti-Eck, unmittelbar an der Spree gelegen.
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Neuer Job

Amazons Auskunftei

Es erscheint mir eigentlich recht traurig, dass ein so umsatzschwacher Konzern wie Amazon, bereits seit Jahren auf die aktive Mitarbeit seiner Kunden angewiesen ist.
Zu diesem Mitarbeiterstab bei Amazon-Answers gehöre auch ich seit langer Zeit als Berater, wobei ich allerdings noch nie einen Gehaltsscheck empfangen durfte.

Aufgefallen ist mir mein Beratertalent dadurch, dass ich meinem
Enkel vor Jahren ein elektronisches Spielzeug zu Weihnachten geschenkt habe, dass ich allerdings selbst niemals in Aktion zu Gesicht bekommen habe.
Trotzdem erhalte ich seit dieser Zeit regelmäßig Produktanfragen von allen möglichen Amazon-Kunden übermittelt, die Details zu diesem Spielzeug wissen möchten.
Mittlerweile trudeln regelmäßig diverse Anfragen zu allen möglichen Artikeln bei mir zur Beantwortung ein.
Meine Berufsbezeichnung für meine ehrenamtliche Tätigkeit bei Amazon lautet „Rezensent“.
Als Solcher erwartet man von mir Produktbeurteilungen zu Artikeln, die ich irgendwann einmal gekauft habe und die einem Neukunden bei seiner Kaufentscheidung behilflich sein sollen.
In solchen Fällen bekomme ich eine Anfrage zum Produkt per eMail mit einem klein gedruckten Anhang:

Wir werden Ihnen nicht häufiger als einmal alle zwei Wochen, und wahrscheinlich noch viel seltener, Kundenfragen senden. Wenn dies zu häufig ist, können Sie hier klicken, um sich abzumelden.Wenn Amazon-Kunden Fragen zu einem Produkt haben, helfen wir ihnen, von anderen Kunden schnell vertrauenswürdige Antworten zu erhalten.

Demnach wären Amazon Antworten nicht vertrauenswürdig?

Wieder einmal eine der tollen Ideen eines amerikanischen Großkonzerns, die Beantwortung der Kunden-/Produktanfragen auf den bereits bestehenden Kundenstamm abzuwälzen.
Jeder Rezensent wird in den Stand eines ehrenamtlichen Mitarbeiters erhoben. Herzlichen Glückwunsch!