Donald first

Ein Volk auf dem Irrweg

Das amerikanische Volk hat sich vor wenigen Wochen dazu entschieden, endlich einmal einen richtigen Macher, zum neuen Präsidenten zu küren.
Vorbei ist nun die Zeit der Diplomatie und des zögerlichen Handelns, jetzt wird nur noch geklotzt, beleidigt und aus dem Weg geräumt. Der unter Maurern übliche Malocherjargon hat Einzug im Weissen Haus gehalten.
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Der Messias

Uns ist der Heiland heut geboren

 

„Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“
Dieser Ruf erschallte über mehrere Monate regelmäßig aus dem Brüsseler Dschungelcamp, bis er nun endlich wahrgenommen und erhört wurde.
Martin hatte es glücklicherweise geschafft, der europäischen Hölle zu entkommen, nachdem für ihn dort künftig kein adäquates Pöstchen mehr zur Verfügung stehen würde. Was hatte er nicht alles während seiner zweieinhalb jährigen Amtszeit zum Wohle der Europäischen Union erreicht? Mit seiner Hilfe wurde die Zahl der Mitgliedsstaaten durch solvente Zugänge aufgestockt. Besonders hervorzuheben ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der einzelnen Mitgliedsstaaten unter seiner Regie in Flüchtlingsangelegenheiten. Hier hat sich deutlich gezeigt, zu welchen Kraftaktes er in der Lage war, widerspenstige Länder zur Raison zu bringen und in die Knie zu zwingen.
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Herzenswunsch

Ich liebe meine Organe!

Ursprünglich sollte dieser Beitrag ein Appell an alle Menschen werden, die bisher noch nicht dokumentiert haben, nach ihrem Tod für eine Organspende zur Verfügung zu stehen.
Nach intensiven Recherchen muß ich allerdings meine bisherige Pro-Einstellung teilweise neu überdenken.

Die Thematik der Organspende ist ein viel diskutiertes und sensibles Thema. Laut einer Umfrage sind angeblich rund 70 Prozent der Befragten grundsätzlich damit einverstanden, dass man ihnen nach ihrem Tod Organe entnimmt. Ein Drittel der Befragten war zum Zeitpunkt der Erhebung jedoch nicht einverstanden oder unschlüssig.
Tatsächlich belief sich die Anzahl der postmortalen Organspender in Deutschland im Jahr 2015 auf 877. Im Jahr 2010 waren es noch knapp 1.300 postmortale Organspender.
Womit ist diese stark rückläufige Tendenz zu begründen, wobei doch jeder weiß, dass sehr vielen kranken Menschen durch mehr Bereitschaft zur Organspende geholfen werden könnte.

Deine Organe werden im Himmel nicht mehr benötigt,
auf der Erde werden sie dringend gebraucht!

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Jahreswechsel

Alle Jahre wieder…….

Obwohl die Vorweihnachtszeit eigentlich der Besinnlichkeit und der Freude auf das anstehende Weihnachtsfest gewidmet sein sollte, gehört der Dezember bei den meisten deutschen Familien wohl zu den stressigsten Monaten des Jahres.
Tag für Tag wird jede freie Minute dazu genutzt, große und kleine, oftmals nutzlose Geschenke für die Familie und den Freundes- und Bekanntenkreis, aufzutreiben. Dabei ist strengstens darauf zu achten, auch niemanden zu vergessen, von dem man im letzten Jahr selbst beschenkt wurde, das wäre eine echte Weihnachtskatastrophe.
Derartige Kaufrauschwochen verursachen bei jedem Groß- und Einzelhändler den Ausstoß unendlicher Glückshormone. In dieser Phase kann endlich jeder hässliche Ladenhüter an den Mann gebracht werden. „Jahreswechsel“ weiterlesen

Das Dob-Rindt

Zuchterfolg in Bayern

Der noch amtierende Großmogul des bayrischen Freistaats gibt bekannt, einen großen Erfolg bei der Zucht großkopferter Rindviecher erzielt zu haben.
kuhAuf den Almen und Wiesen, in wunderschöner Landschaft, genießen die bunt gescheckten, Milch und Fleisch spendenden Vierbeiner noch in artgerechter Haltung ihr recht kurzes Leben.

Diesem gesunden Umfeld und der regelmäßigen Futterbeigabe kleiner Portionen DOB ist es sicherlich zu verdanken, dass es einem nicht genannten Züchter innerhalb von drei Jahren gelungen ist, einem Einzeltier ganz besondere Fähigkeiten anzutrainieren.
So kommt es immer wieder vor, dass dieses besondere Zuchtexemplar, wie hier zu sehen, zeitweise nur auf den Hinterbeinen stehend, auch außerhalb Bayerns, in der Öffentlichkeit gesichtet worden ist. Hörner und Euter sind bei dieser Manipulation allerdings auf der Strecke geblieben. Seine buntgefleckte Schwarte hat es dann mit Hilfe eines schachbrettähnlichen Anzugs getarnt und eine wohlgeformte Disigner-Brille verdeckt den typischen Kuhblick.
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